Hausstaubmilben (Pyroglyphidae)
Matratzen sind für Hausstaubmilben heute ein ideales Biotop!
Bei Wohntemperaturen von 20 - 28 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 – 80 %. Die von Bakterien befallenen Hautschuppen bieten reichlich Nahrung. Die Vermehrung ist zahlreich, natürliche Feinde wie die Raubmilbe sind ausgestorben.
In einem Gramm Staub wurden bis zu 2.500 Milben gezählt, das entspricht zwei Millionen in einer Doppelmatratze. Dieses riesige Heer produziert entsprechende Mengen Milbenkot.
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist der Milbenkot ein wesentlicher Auslöser von Allergien und deren Folgeerscheinungen: Augenrötungen, Juckreiz.
Zusammen mit dem Staub wird der Milbenkot bei jeder Bewegung auf der Matratze aufgewirbelt, die Matratze wirkt dabei wie eine Art Blasebalg und die Partikel gelangen in Mund, Nase, Augen und legen sich auf die Haut.

